Der Maturanten letzter Unterrichtstag in Pula

Zu den Strophen von „Wenn sich Freunde trennen“ und „Wir feiern heute“, wurde mit dem kiloweisen Werfen von Mehl, in Pula der letzte Schultag gefeiert. Es wurde weder an Mehl und Eiern, noch an Rasierschaum gespart um die Freude der Absolventen möglichst farbenfroh auszudrücken.

Die betroffenen Passanten haben wenig Verständnis für die Feier der Maturanten zeigen können, da viele Fahrzeuge und Geschäftsflächen von den „Mehlangriffen“ in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Einzig die Absolventen der Medizinischen Schule haben sich an dem Ereignis nicht beteiligt, stattdessen haben Sie insgesamt zwei Tonnen Mehl an das Rote Kreuz überreicht, welches sozial benachteiligten Menschen gespendet werden wird.

Vodnjan macht einen Schritt Richtung Europa

Die Stadt Vodnjan hat sich vor kurzem einigen Europäischen Projekten angeschlossen, darunter auch das Projekt ENESCO in welchem sich alles um Energieerhaltung und die Reduktion von CO2 handelt. Ausser Vodnjan ist an diesem Projekt auch die Stadt Buje beteiligt.

Weiters ist Vodnjan an zwei weiteren EU-Projekten mitbeteiligt, nämlich an ZOOB und REVITAS, ein drittes EU-Projekt, SIMCA, ist noch in Vorbereitung.

SIMCA saniert vernachlässigte Bauwerke welche restauriert werden müssen, weiters ist das Projekt SIMCA zuständig für die Sanierung von Wanderwegen, welche in Radwege umgebaut werden sollen. Diese Radwege werden in Zukunft verschiedene naturelle und kulturelle Attraktionen miteinander verbinden, wie beispielsweise Kažuns, Kirchen, und Arhäologische Fundorte, mit dem Ziel das Angebot für Touristen zu erweitern.

Die Dauer der Projekte ist für mehrere Jahre angesetzt, der Wert der Projekte beträgt einige mio. Euro.
Das Ziel ist der Stop des Zerfalls der Istrianischen Mitte, mit dem gleichzeitigen Erhalt der Kultur Istriens.

Pula – Dem Park unter dem Kollosseum wurde der Glanz zurückverliehen

Pula – Im Park von Valerie wurde das Matrosendenkmal wieder an seine ursprüngliche Stelle gesetzt. Das Denkmal wurde im August 2009 von Vandalen beschädigt. Da ein Teil der rechten Hand nicht mehr gefunden werden konnte, hat der Bildhauer Alija Rešić mit der Hilfe von Erosa Čakić einen neuen Guss der Hand erstellt.

Das Denkmal welches aus Bronze gegossen wurde steht seit dem Jahre 1953 vor dem Kollosseum, um an den Aufstand der Matrosen im Jahre 1918 zu erinnern. Im Jahre 1995 wurde das Denkmal entfernt, wurde aber im Jahre 2002 wieder an seine Stelle gesetzt.

Die Restaurierung der beschädigten Statue hat die Stadt Pula ohne Steuer an die 22000 Kuna gekostet.

Labin: Arbeiter seit Monaten ohne Lohn

Die Arbeiter der Firma PL d.o.o. Labin haben dieses Jahr keinen einzigen Lohn erhalten, den Arbeitern der Stahlindustrie von Labin Metalac d.o.o. wurde erst vor kurzem der Lohn für die zweite Monatshälfte des Jänner ausbezahlt, auf die anderen Löhne wird weiterhin gewartet, wie es von den Arbeitern und Gewerkschaften bestätigt werden konnte.

Beide Unternehmen arbeiten mit der Pewa Gruppe zusammen, deren Eigentümer Vojko Baznik – bis vor kurzem einer der erfolgreichen Unternehmer Labins – ist. Seine Firma ist dank der Rezension vor ungefähr einem Jahr in schwierigkeiten geraten, wodurch sich auch die Probleme mit den Löhnen erst entwickeln konnten. Viele der Arbeiter wurden in Folge entlassen oder auf das Abstellgleis gestellt.

Die Stahlarbeiter welche als einzige gewerkschaftlich abgesichert sind, wollen weiterhin in der Firma bleiben und arbeiten – falls sie dafür auch bezahlt werden. Falls es in zehn Tagen keine Ausbezahlung der Löhne gibt, wird sich auch der dritte Lohn dieses Jahr verspäten.

Die meisten der Arbeiter sind schon über 50 Jahre alt und wissen dass es schwierig wird einen anderen Job zu finden falls sie ihre Stelle verlieren.

Zu Fuß von Barban bis Festina

Zum ersten Mai wurde die Wegstrecke „Putem špilja“ für den Marsch eröffnet, an welchem an die hundert Menschen teilgenommen haben. Ausser Bürgern aus Pula und Barban, war ebenfalls ein großer Teil der Wanderer aus der Gemeinde Labin anwesend.

Die Strecke beginnt in Barban und ihr Weg führt über Orha bis Festina, wobei sie an die 14 Km lang ist.

Es war auch möglich die Strecke entlang zu reiten und die Reiter in den Satteln der Pferde von der Ranch Barba Tone aus Manjadvorci haben das zuwinken der Wanderer sichtlich genossen. Für diejenigen welche die Strecke bis zum Ende gewandert sind wurde warmes Essen ausgeschenkt.